Ach wie schön

Ach wie schön war doch 2006 die WM im eigenen Land:

Es wurde zuweilen sehr guter Fußball gespielt und die Stimmung in den Stadien war einzigartig, auch wenn die WM leider schon Samstags endete und man sich an das Finale nur noch wegen der unvergessenen Heldentat Zidanes gerne erinnert.

Und heute? Der gezeigte Fußball ist grottenschlecht, einzig die deutsche Mannschaft konnte bisher überzeugen – aber gegen einen Gegner wie Australien war das auch nicht wirklich schwer.

Und die Stimmung in den Stadien? Findet nicht statt oder wird von den Vuvuzela-Idioten gnadenlos weggetrötet. Diese WM wird als langweiligstes Turnier seit langem in die Fußball-Geschichte eingehen.

Was bleibt? Die Vorfreude auf die WM 2014 in Brasilien und den Bundesligastart am 20. August.

Und vielleicht holt sich Deutschland ja doch den Weltmeistertitel. Sonst will ihn ja anscheinend keiner.

Vuvuzela-Fluch: Wissenschaftler entdecken Gegenmittel!

Leichenschau ohne Tröten

Die Stadt Köln ist einer Empfehlung des NRW-Umweltministeriums gefolgt und hat für die WM den Gebrauch von Vuvuzelas beim Public Viewing in der KölnArena, aber auch in Biergärten, untersagt. Sie werden nun am Eingang eingesammelt und hoffentlich direkt vernichtet.

Zum Glück kann man da nur sagen, denn was die Dinger mit Fußball zu tun haben, hat mir noch keiner erklären können. Sie verbreiten nur einen monotonen, an Bienen erinnernden Summ-Ton, der schon nach wenigen Sekunden äußerst nervend ist und auch bei Fernsehübertragungen sehr störend wirkt.

Aufgrund ihrer Lautstärke drohen offenbar auch gesundheitliche Schäden, so dass das Verbot zu begrüßen ist.


(Sympathische Tröten, nicht beim Public Viewing)

Und wer sich jetzt über den Titel dieses Beitrags wundert, kann ja einmal einen amerikanischen Freund danach fragen, was der unter „Public Viewing“ versteht … in Bezug auf manche Fußball-Spiele ist diese Bezeichnung aber dann wieder auch gar nicht so unpassend gewählt.

Trööt!

Blogged with the Flock Browser
%d Bloggern gefällt das: