Leichenschau ohne Tröten

Die Stadt Köln ist einer Empfehlung des NRW-Umweltministeriums gefolgt und hat für die WM den Gebrauch von Vuvuzelas beim Public Viewing in der KölnArena, aber auch in Biergärten, untersagt. Sie werden nun am Eingang eingesammelt und hoffentlich direkt vernichtet.

Zum Glück kann man da nur sagen, denn was die Dinger mit Fußball zu tun haben, hat mir noch keiner erklären können. Sie verbreiten nur einen monotonen, an Bienen erinnernden Summ-Ton, der schon nach wenigen Sekunden äußerst nervend ist und auch bei Fernsehübertragungen sehr störend wirkt.

Aufgrund ihrer Lautstärke drohen offenbar auch gesundheitliche Schäden, so dass das Verbot zu begrüßen ist.


(Sympathische Tröten, nicht beim Public Viewing)

Und wer sich jetzt über den Titel dieses Beitrags wundert, kann ja einmal einen amerikanischen Freund danach fragen, was der unter „Public Viewing“ versteht … in Bezug auf manche Fußball-Spiele ist diese Bezeichnung aber dann wieder auch gar nicht so unpassend gewählt.

Trööt!

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Existenzgründung? So nicht …

„Meine Mutter hat das Buch gestohlen. Ich soll das jetzt umtauschen und mir für das Geld Schuhe kaufen – sagt Mama“. So äußerte sich eine 12-jährige Kölnerin gegenüber Polizisten, nachdem diese von einer aufmerksamen Kassiererin eines Buchgeschäfts herbeigerufen worden waren.

Das Buch war wenige Tage zuvor von einem Kölnbesucher in dem Geschäft erworben worden und mit weiteren Waren in eine Tüte gepackt worden. In einem nahegelegenen Schuhgeschäft wurde ihm die Tüte dann gestohlen. Da er ahnte, dass der Dieb für das Buch keine Verwendung finden würde, benachrichtigte er den Buchladen, dass ihm das Buch gestohlen wurde: Denn es sei ja nicht auszuschließen, dass der Dieb das Buch dort umtauschen wollte.

Und genau so kam es dann auch: Die Diebin schickte ihre Tochter mit dem Buch und dem Kassenbon in das Buchgeschäft, um dieser dort den Einkaufspreis „rückerstatten“ zu lassen. Gegen sie wird nun wegen Diebstahls und Hehlerei ermittelt.

Die Kölner Polizei dazu: „Vielleicht hätte sie sich weniger für den Geldwert, sondern für den Inhalt des Buchbandes interessieren sollen: Es handelte sich um Fachliteratur zur Existenzgründung.“

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Vorsicht: Abzocke!

Die Stadt Köln hat heute einige neue Blitzer auf der Inneren Kanalstraße fertiggestellt, die künftig sowohl stadteinwärts, als auch stadtauswärt  die Kasse klingeln lassen werden.

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Da man auf dieser „Stadtautobahn“ im Normallfall eh nur im Stop-and-Go-Tempo vorwärts kommt, erfüllen diese Blitzer ihren Zweck nur dann, wenn die Straße ausnahmsweise einmal so frei ist, daß man ohne Gefährdung anderer durchaus schneller fahren kann, als die dort nur erlaubten 50 km/h. Dem hat die rot-grün regierte Stadt nun einen Riegel vorgeschoben und die Stadt kassiert in Zukunft ab: Die Autofahrer müssen mal wieder als Melkkühe herhalten, denn der chronisch leere Stadtsäckel muß ja gefüllt werden. Und dank rot-grün wird sich daran so bald auch nichts mehr ändern. Das Projekt „autofahrerfeindlichste Stadt Deutschland“, für das auch der Verkehrsversuch Ringe steht, wird nun konsequent mit Verve vorangetrieben.

Besonders passend ist übrigens ein neuer Blitzer auf Höhe des Finanzamts Köln-Nord: Da bekommt der Begriff „Abzocke hoch zwei“ gleich eine ganz neue Bedeutung.

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Gut, daß es Seiten wie scdb.info und radarfalle.de gibt. Dort kann man sich, natürlich völlig legal, vor Fahrtantritt über die neuesten Wegelagereien informieren. Und entsprechend auf der Hut sein. Denn die Stadt soll sich ihr Geld woanders herholen.

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Aus dem 23. Stock …

… des Landgerichts Köln kann man den Dom leider nicht sehen, da es dort kein (öffentlich) zugängliches Fenster in Richtung Osten gibt.

Aber das Dach sieht auch interessant aus.

Dach des Landgerichtes

Und ab dem 21. Stock kann man auch wieder den Blick über Köln genießen:

Colonia

Das habe ich heute 5 Minuten getan … und mußte dann 20 Stockwerke tiefer zu meinem Termin.

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Stadtarchiv 2009 – sponsored by KVB

21.03.2009

Mehr Fotos.

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Stumme Trauer

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Köln, Waidmarkt, 15 Tage nach dem Einsturz des Stadtarchivs.

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Al-Qaida op Kölsch

04.03.2009

Vorsicht: Satire.

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