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Ich war 20 Jahre alt, als ich 1988 zum ersten Mal auf diesen neuen kanadischen Wundergitarristen aufmerksam wurde, der scheinbar ohne jede Anstrengung Töne aus seinem Instrument hervorlocken konnte, die man seit Hendrix’ Zeiten nicht mehr erwartet hatte. Erstaunt stellte ich damals fest, daß dieser Wunderknabe, der schon mit 19 Jahren mit Blues-Größen wie Albert Collins und Stevie Ray Vaughan auftrat, seine Gitarre sitzend und auf den Oberschenkeln liegend spielte: Er war seit seinem ersten Lebensjahr blind und deshalb spielte er seine Stratocaster wie eine Zitter, denn so hatte er es gelernt. Sein Name: Jeff Healey. Sein erstes Album nannte er “See The Light“, was auf einen ausgeprägten Humor hindeutete und mich musikalisch davon überzeugte, daß dieser Mann eine große Zukunft vor sich haben würde.
Bis zum Jahr 2000 folgten dann aber leider vier weitere Alben, die in der breiten Öffentlichkeit nicht mehr auf großes Interesse stießen. Sauberer Blues-Rock vom Feinsten, geprägt durch seinen einzigartigen Stil. Dann wurde es, zumindest in Europa, recht still um Mr. Healey.
In den letzten Jahren wechselte er Genre und Instrument und spielte Trompete in seinem Projekt Jeff Healey & The Jazz Wizards, mit dem er auch ausgiebig durch die USA und Kanada tourte.
Heute abend habe ich nach langer Zeit wieder einmal eine CD von ihm eingelegt und mich beim Hören der alten Songs gefragt, was Jeff Healey wohl zur Zeit macht. Bestürzt habe ich nach einem Blick in die Wikipedia erfahren, daß Jeff Healey vor wenigen Tagen an den Folgen des Netzhauttumors, an dem er als Kind bereits erblindet war, gestorben ist. Er starb am 2. März im Alter von 41 Jahren im St. Joseph’s Hospital in seiner Heimatstadt Toronto, Ontario, wenige Wochen vor der geplanten Veröffentlichung eines neuen Blues-Rock Albums mit seiner Band.

Jeff Healey in Aktion (Foto: ckaiserca)
Die Musikwelt hat einen großartigen Gitarristen verloren. Ich werde ihn vermissen. Möge er nun “das Licht” sehen und seine ewigen Frieden finden.
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Neulich beim U2-Konzert:
Bono: ‘People, everytime I clap my hands, another child in Africa dies.’ (Er klatscht langsam und leise.)
Stimme aus dem Publikum: ‘Then stop doing it!’
Wenn die Welt so einfach wäre, bräuchte es Deine Stimme gegen Armut nicht.
Folgende E-Mails gingen im Laufe des Nachmittags bei mir ein:
Nr. 1 um 15:02 Uhr:
Sehr geehrter Herr Schwartmann,
wir, die xxxx AG als Ihre Vorverkaufsstelle, haben Ihnen im Namen
und auf Rechnung des Veranstalters Eintrittskarten für die oben genannte
Veranstaltung verkauft.
Keith Richards: `I snorted my father’
LONDON - Keith Richards has acknowledged consuming a raft of illegal substances in his time, but this may top them all. In comments published Tuesday, the 63-year-old Rolling Stones guitarist said he had snorted his father’s ashes mixed with cocaine.
“The strangest thing I’ve tried to snort? My father. I snorted my father,” Richards was quoted as saying by British music magazine NME. “He was cremated and I couldn’t resist grinding him up with a little bit of blow. My dad wouldn’t have cared,” he said. “… It went down pretty well, and I’m still alive.”
Richards’ father, Bert, died in 2002, at 84.
Justitia Colonia wünscht dem Glimmer Twin weiterhin Gesundheit.
Heute ist der Tag, den die Blumenindustrie so sehr liebt, wie Muttertag und Allerheiligen zusammen: Valentinstag. Dabei handelt es sich um eine weitere, aus den USA importierte, völlig überflüssige Veranstaltung, die die Wikipedia zutreffend wie folgt beschreibt:
In Kontinentaleuropa handelt es sich um einen primär kommerziellen Anlass und kann als Globalisierungsphänomen betrachtet werden. Er wird mit traditionellem Brauchtum verbrämt, ähnlich dem in den neunziger Jahren populär gewordenen und über die USA aus Irland importierten Halloween.
Für Leute, die jeden Quatsch begeistert mitmachen und ihre Liebesbekundigungen nach dem Kalenderblatt ausrichten, bietet dieser Tag also die Gelegenheit, sehr viel Geld für sehr wenig Blumen auszugeben.
Mich hat der Valentins-Hype indes an eine sehr schöne Platte von Tom Waits erinnert, die ich schon lange nicht mehr gehört habe - was sich heute abend ändern wird.
Danke, Valentin!


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