„Ich habe diesen Klub mit meinen eigenen Händen aufgebaut.“ „Ich wollte hier etwas Großes aufbauen. Ich hatte mir sehr viel vorgenommen. Das sollte meine letzte Station sein.“„Man hat mich auflaufen lassen. Das hat wehgetan.“„Ich habe einiges nicht so umsetzen können, wie ich mir das vorgestellt habe. Das war so.“„Wer ist denn gestanden bei uns?“„Wir, eine Ausnahmemannschaft? Das ist blauäugig. Da machen wir uns selbst was vor. Das ist die Scheiße beim FC.“
(Christoph Daum, Trainer des 1. FC Köln, 14.03.2008, zitiert vom KStA)

(Christoph Daum beim Kölner Rosenmontagszug 200
Da bereitet jemand konsequent seinen Abschied vor. Letzte Woche die Attacke gegen die bösen, ungeduldigen Fans, jetzt die Generalabrechnung mit den bösen Medien und Overath. Zugegeben: Bei Exzess und Stadtanzünder Express und Stadtanzeiger sitzen nicht unbedingt die FC-verliebtesten Journalisten. Das Pillenpack Die Marketingveranstaltung von der schäl Sick anderen Rheinseite erfreut sich in den Sportredaktionen im Hause Dumont Schauberg weit höherer Sympathien, als der Traditonsverein, an dem mein Herzblut hängt. Wer als Selbstdarsteller aber ständig solche Steilvorlagen liefert, wie Christoph Daum (z.B. Pressekonferenz Hohenlind/erstes Training im Stadion/Schiedsrichterschelte/Hochzeit im Stadion) darf sich nicht beschweren, wenn der Boulevard ihn an seinen eigenen Ansprüchen mißt.
Die Saison ist bald vorüber und mit ihr auch der Affentanz um das goldene Kalb: Auf daß der Alpdaum dann vorbei ist.
Tags: 1.FC Köln, Daum, Affentheater

Was ist denn nun ahndungswert:
Entweder ad eins:
Spöttische Kritik (es ging einmal um die strafrechtl. Relevante, allg. Bekannte, nicht per se „Schlimme“, aber bei einem Promi mit eben optimistischer Klappe öffentlich Diskutable (so meine ich) Vergangenheit. Hier wurde dem Verf. mit „lebenslänglichem Schreibverbot“ gedroht.
Oder ad zwei:
Fester Glauben ans göttliche Wirken des besten Trainers aller Welt, des Sachsen (haha, dort geboren ist er; Wikipedia half) CD.
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AN DER DREISAM FINSTEREM STRAND
GERIET DER CHRISTOPH AUSSER RAND & BAND
Ich finds schade. Ich hab den Daum gern. Köln ist mir scheissegal. Soll doch Stefan Raab den Verein kaufen. Der könnte das. Da würde die Kasse klingeln und die könnten sich Pele kaufen. Der spielt doch noch gut, oder?
(Leider!) noch was zum Sport: Tibet.
Das kommt davon, wenn man aus reinen Kommerzwecken die Olympischen Spiele in das –pro forma- drittletzte kommunistische Land der Erde, de facto lebendiger „Manchester-Kommunismus“ vergibt.
Gabs Vergleichbares nicht vor einigen (gut sieben) Jahrzehnten schon mal – das vermeintliche (!) „Demokratisieren“ durch den Olympia-Zuschlag?
PS: Die Genossen (resp. Teile davon) hatten ja kürzlich getadelt, dass Frau M. den Dalai Lama angemessen empfing – AUA.
Und zur Weltgeschichte:
Lt. Tagesthemen waren die Österreicher die grössten europäischen Widerstandskämpfer 39-45- so der, allerdings wohl mental nicht mehr ganz taufrische, Otto von Habsburg, heute.
Jo, und Landsmann A.H. kam wahrscheinlich von der Faröern.
Manchmal ist`s aber auch besonders blöd.
Und was Geschichtliches:
Lt. Otto von Habsburg bzw. den Tagesthemen, waren die Österreicher die grössten Widerstandskämpfer 39-45.
Nun ist der Herr auch nicht mehr ganz frisch mental, aber A.H. kam ja wohl von den Faröern oder so.
Daum ist mir scheiß egal.