Dem 1. FC Köln gelang heute nachmittag ein mühseliger Sieg gegen die Gäste aus Koblenz. In der ersten Halbzeit spielte der FC wie gewohnt: Fehlpässe zuhauf, eine fußkranke Nr. 6 und ein gelangweilter Sturm. Alles, wie gehabt.

Aufwärmen vor der 1. Halbzeit. Vergeblich.
Als Daum zur zweiten Halbzeit den bis dahin unauffälligen Chihi mit dem bislang nur als selbstverliebt und egoistisch bekannten Vucicevic ersetzte, schwante mir bereits Schlimmes. Aber er brachte wenigstens etwas Pep in das bis dahin stümperhafte Kölner Spiel.
So kam der FC dann auch tatsächlich zu einer Chance, die Novakovic zum Führungstreffer nutzte. Dabei blieb es dann auch. Fazit: Ein glanzloser Arbeitssieg, aber an den Aufstieg glaube ich nicht mehr.
Den Vogel schoß nach dem Spiel dann noch FC-Trainer Christoph Daum ab. Er beschwerte sich vor der Premiere-Kamera über die Fans, die nach der enttäuschenden 1. Halbzeit ihrem Unmut durch Pfiffe Ausdruck verliehen hatten. Herr Daum, Sie sollten lieber einmal eine vernünftige Mannschaft ein- und dann aufstellen, als jede Woche Ihre unfähigen Lieblingsspieler zu bringen. Was hat ein Ümit Özat in der Stammelf verloren? Der läuft nicht und kann keinen Ball vernünftig annehmen. Und beim Stand von 1:0 einen Mittelfeldspieler mit einem Defensivmann zu ersetzen (Mitreski für Andre) ist ebenfalls ein Armutszeugnis, denn das hätte, 15 Minuten vor Schluß, auch nach hinten losgehen können.
Die Pfiffe hat sich die Mannschaft mit ihrer grandiosen Leistung in den ersten 45 Minuten wahrlich verdient - und sie galten sicher nicht nur den 11 Spielern auf dem Platz.

Der zukünftige Ex-Trainer des 1. FC Köln
Herr Daum: Machen Sie erst einmal ihre Hausaufgaben, bevor Sie die Fans, die in den letzten Jahren die wahren Leistungsträger des Vereins waren, kritisieren. Dann wird auch nicht mehr gepfiffen.



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