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	<title>Kommentare zu: Hello, Wien!</title>
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	<description>Das Blog von Rechtsanwalt Andreas Schwartmann, Köln: Rechtliches, Meinungen - und etwas Fußball ...</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 23:07:00 +0000</pubDate>
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		<title>Von: flyinggoose</title>
		<link>http://heimspielcolonia.wordpress.com/2006/10/31/hello-wien/#comment-33</link>
		<dc:creator>flyinggoose</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 10:08:49 +0000</pubDate>
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		<description>Aufklärung tut Not:
Die häufigere Version über die Herkunft von Halloween besagt, dass die Ursprünge im keltischen Neujahrsfest Samhain liegen, das die irischen Kelten bereits im Jahr 500 vor Christus in Irland feierten.
Das keltische Neujahrsfest Samhain wurde am 31. Oktober gefeiert. Ein Jahr war für die Kelten in zwei Hauptabschnitte unterteilt - in Sommer und Winter. Der Sommer endete nach der keltischen Zeitrechnung am 31. Oktober, und mit dem Ende der Sommerzeit ging für die Kelten auch das laufende Jahr zu Ende. Nun begann die Zeit des Winters, der Dunkelheit und zugleich das neue keltische Jahr.
Bis zum 31. Oktober musste die Ernte eingefahren und für die Winterszeit Vorräte angelegt werden. Auch das über den Sommer gemästete Vieh stand jetzt zur Schlachtung bereit.
Das erfolgreiche Einbringen der Vorräte für den Winter und die Zeit des Übergangs vom alten ins neue Jahr sowie der Jahreszeitenwechsel vom Sommer zum Winter wurde von den Menschen mit ausgelassenen Festen gefeiert.
Samhain ist ein vielschichtiges Fest: Neben der Funktion eines Jahres-Erntedankfestes und des keltischen Neujahrsfestes ist es zudem auch Gedenktag für die Verstorbenen.
In der Nacht von Samhain war der Sage nach die Grenze zwischen dem Diesseits und dem Jenseits besonders durchlässig. Die Nacht des Übergangs vom Sommer zum Winter und vom alten ins neue Jahr war für die Kelten eine spirituelle Zeit.
Die Seelen der Verstorbenen stiegen auf, Gespenster waren unterwegs. Nach der Vorstellung der Kelten öffneten sich in der Nacht zwischen den Jahren die Tore zur Welt der Toten, war eine Kontaktaufnahme zwischen der Geisterwelt und der realen Welt möglich.
Daher galt die Samhain-Nacht auch als die Nacht der Begegnung zwischen den Lebenden und den Toten.
In der Nacht des Wandels konnten die Toten für eine Nacht ins Reich der Lebenden zurückkehren. Umgekehrt konnten die Lebenden die Geisterwelt bereisen.
In dieser Nacht hatten die Toten aber auch die Möglichkeit, sich Lebender zu bemächtigen und in sie zu fahren - die einzige Möglichkeit für die Geister, ihre Existenz vom Jenseits auf das Diesseits auszudehnen.
Mit Opfergaben sollten die Geister daher besänftigt und auf diese Art und Weise ferngehalten werden. Lärm, Feuer und aus Rüben geschnitzte Geisterfratzen waren ebenfalls Mittel, um Böses fernzuhalten.
In Irland wurden Kerzen in Rüben gestellt, um zu verhindern, dass die Toten den Lebenden zu nahe kommen würden. Zuvor wurden in die Rüben mit scharfen Messern Fratzen geschnitten.
Das Samhain-Fest war also eine Mischung aus Erntedankfest, Silvester und dem Tag, an dem sowohl die Geister der Toten geehrt wurden als auch die Geisterwelt zu bereisen war.
Diese Vielschichtigkeit des Festes Samhain ist eine Erklärung dafür, warum sich das Feiern von Samhain über Tausende von Jahren derart hartnäckig als Brauch gehalten hat.

@justitiacolonia: das alles hat natürlich wenig mit dem Konsumfest zu tun, daß man aus Samhain macht, aber warum sollte das anders sein als z.B. bei Weihnachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aufklärung tut Not:<br />
Die häufigere Version über die Herkunft von Halloween besagt, dass die Ursprünge im keltischen Neujahrsfest Samhain liegen, das die irischen Kelten bereits im Jahr 500 vor Christus in Irland feierten.<br />
Das keltische Neujahrsfest Samhain wurde am 31. Oktober gefeiert. Ein Jahr war für die Kelten in zwei Hauptabschnitte unterteilt - in Sommer und Winter. Der Sommer endete nach der keltischen Zeitrechnung am 31. Oktober, und mit dem Ende der Sommerzeit ging für die Kelten auch das laufende Jahr zu Ende. Nun begann die Zeit des Winters, der Dunkelheit und zugleich das neue keltische Jahr.<br />
Bis zum 31. Oktober musste die Ernte eingefahren und für die Winterszeit Vorräte angelegt werden. Auch das über den Sommer gemästete Vieh stand jetzt zur Schlachtung bereit.<br />
Das erfolgreiche Einbringen der Vorräte für den Winter und die Zeit des Übergangs vom alten ins neue Jahr sowie der Jahreszeitenwechsel vom Sommer zum Winter wurde von den Menschen mit ausgelassenen Festen gefeiert.<br />
Samhain ist ein vielschichtiges Fest: Neben der Funktion eines Jahres-Erntedankfestes und des keltischen Neujahrsfestes ist es zudem auch Gedenktag für die Verstorbenen.<br />
In der Nacht von Samhain war der Sage nach die Grenze zwischen dem Diesseits und dem Jenseits besonders durchlässig. Die Nacht des Übergangs vom Sommer zum Winter und vom alten ins neue Jahr war für die Kelten eine spirituelle Zeit.<br />
Die Seelen der Verstorbenen stiegen auf, Gespenster waren unterwegs. Nach der Vorstellung der Kelten öffneten sich in der Nacht zwischen den Jahren die Tore zur Welt der Toten, war eine Kontaktaufnahme zwischen der Geisterwelt und der realen Welt möglich.<br />
Daher galt die Samhain-Nacht auch als die Nacht der Begegnung zwischen den Lebenden und den Toten.<br />
In der Nacht des Wandels konnten die Toten für eine Nacht ins Reich der Lebenden zurückkehren. Umgekehrt konnten die Lebenden die Geisterwelt bereisen.<br />
In dieser Nacht hatten die Toten aber auch die Möglichkeit, sich Lebender zu bemächtigen und in sie zu fahren - die einzige Möglichkeit für die Geister, ihre Existenz vom Jenseits auf das Diesseits auszudehnen.<br />
Mit Opfergaben sollten die Geister daher besänftigt und auf diese Art und Weise ferngehalten werden. Lärm, Feuer und aus Rüben geschnitzte Geisterfratzen waren ebenfalls Mittel, um Böses fernzuhalten.<br />
In Irland wurden Kerzen in Rüben gestellt, um zu verhindern, dass die Toten den Lebenden zu nahe kommen würden. Zuvor wurden in die Rüben mit scharfen Messern Fratzen geschnitten.<br />
Das Samhain-Fest war also eine Mischung aus Erntedankfest, Silvester und dem Tag, an dem sowohl die Geister der Toten geehrt wurden als auch die Geisterwelt zu bereisen war.<br />
Diese Vielschichtigkeit des Festes Samhain ist eine Erklärung dafür, warum sich das Feiern von Samhain über Tausende von Jahren derart hartnäckig als Brauch gehalten hat.</p>
<p>@justitiacolonia: das alles hat natürlich wenig mit dem Konsumfest zu tun, daß man aus Samhain macht, aber warum sollte das anders sein als z.B. bei Weihnachten.</p>
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		<title>Von: justitiacolonia</title>
		<link>http://heimspielcolonia.wordpress.com/2006/10/31/hello-wien/#comment-32</link>
		<dc:creator>justitiacolonia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 14:20:07 +0000</pubDate>
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		<description>In Bayern gibt es eigentlich nur einen Ersatz für Weiberfastnacht: Das Oktoberfest. Dann sieht die Theresienwiese so ähnlich aus, wie die Kölner Domplatte, wenn man einmal von den unterschiedlichen Kostümen absieht. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Bayern gibt es eigentlich nur einen Ersatz für Weiberfastnacht: Das Oktoberfest. Dann sieht die Theresienwiese so ähnlich aus, wie die Kölner Domplatte, wenn man einmal von den unterschiedlichen Kostümen absieht. ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Ingmar Greil</title>
		<link>http://heimspielcolonia.wordpress.com/2006/10/31/hello-wien/#comment-29</link>
		<dc:creator>Ingmar Greil</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 13:49:24 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, die Bayern sehen den Fasching aber idR als durchaus gleichwertigen Ersatz zum nördlicheren Karneval, sodass die Halloween-These ein bisschen auf wackeligen Beinen steht... :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, die Bayern sehen den Fasching aber idR als durchaus gleichwertigen Ersatz zum nördlicheren Karneval, sodass die Halloween-These ein bisschen auf wackeligen Beinen steht&#8230; :)</p>
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		<title>Von: justitiacolonia</title>
		<link>http://heimspielcolonia.wordpress.com/2006/10/31/hello-wien/#comment-30</link>
		<dc:creator>justitiacolonia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 12:35:50 +0000</pubDate>
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		<description>Eben: Fasching! Ich rede aber von Karneval! Ich habe einmal in München Fasching erlebt. Da wusste ich, was Heimweh wirklich bedeutet. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eben: Fasching! Ich rede aber von Karneval! Ich habe einmal in München Fasching erlebt. Da wusste ich, was Heimweh wirklich bedeutet. :-)</p>
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		<title>Von: Ingmar Greil</title>
		<link>http://heimspielcolonia.wordpress.com/2006/10/31/hello-wien/#comment-31</link>
		<dc:creator>Ingmar Greil</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 12:25:32 +0000</pubDate>
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		<description>In Bayern kennt man den Fasching nicht? Täte mich wundern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Bayern kennt man den Fasching nicht? Täte mich wundern.</p>
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